Abigail Williams
Dynamo Werk21, Zürich

Dez

6

Donnerstag


Stil
Black Metal

Datum
Donnerstag, 6. Dezember 2018
Location
Dynamo Werk21 Wasserwerkstrasse 21 8006 Zürich

Einlass · Beginn
20:00 · 20:30
Veranstalter
roadrage booking

Besucher

DISPUTATOR

Weitere Infos

Abigail Williams
Bereits der Opener des neuen Albums„The Accuser“ stürmt in bester Black-Metal-Manier drauf los und schießt dem Hörer eine Kakophonie der dunklen Töne um die Ohren. Dazu gesellt sich nach kurzer Zeit der hohe Kreischgesang von Sänger Ken Sorceron. Hier zeigt sich: ABIGAIL WILLIAMS wissen was sie tun. Überraschend wird es in Songs wie „Of The Outer Darkness“. Nach gewohnter Raserei zieht die Band die Handbremse an und schafft durch kalte, klirrende Gitarren und gute Melodien eine mitreißende Atmosphäre.

Und genau darauf scheinen ABIGAIL WILLIAMS in den letzten drei Jahren ihren Fokus gelegt zu haben: Die Kompositionen der US-Amerikaner wirken durchdacht, ausgereift und in sich stimmig. Viele überzeugende Melodien („Of The Outer Darkness“, „Will, Wish And Desire“), eisige Atmosphäre („Forever Kingdom Of Dirt“), Hass und Raserei („Lost Communion“, „Path Of Broken Glass“), verträumte und ruhige Stücke („Nuummite“) und, und, und.

SARKOM
Einleitend kann zunächst einmal festgestellt werden, dass SARKOM mit „Anti-Cosmic Art“ ihr bisher stärkstes Album abgeliefert haben. Die sechs Eigenkompositionen sind sehr ausgefeilt, variantenreich und detailverliebt. Dabei verlieren die Herren allerdings nicht einen Fingerbreit an Härte und Kompromisslosigkeit, werden im Grunde auch nie wirklich progressiv oder avantgardistisch. Dennoch überraschen Elemente wie die sehr groovigen Bass-Läufe im Stück „Ruiners of Our Family Tree“ oder die minimalistischen Keyboardsounds bei „Seen Through the Eyes of a Paedophile Priest“. Hier verlassen SARKOM, der Presseinformation folgend, die gewohnte Komfortzone des Black Metal. Auch der im Sinne der späten DARKTHRONE etwas punkig angehauchte Song „Come, Dear Cancer“ setzt eigene Akzente, ohne kommerziell oder anbiedernd zu sein.

Chronus
Zugegeben, ein bisschen unpassend im Package, wirken Chronus ein bisschen fehl am Platz. Doch, GHOST Fans aufgepasst. Stimmlich überraschen die Schweden mit sehr rockigen einlagen a la Ghost. Stimmlich kann der Sänger, stehts in weiss gekleidet, super mit ihren Vorbildern mithalten.